• Damen 2

Unerwarteter Sieg mit Herzschlagfinale in Dreieich

Nachdem die Aufholjagd bei der HSG Oberhessen II, beim ersten Saisonspiel nach der langen Pause, leider erfolglos blieb und man sich mit 2 Toren knapp geschlagen geben musste, behielten die Damen II am späten Sonntagabend bei der HSG Dreieich II am Ende die Oberhand. Der 21:22 Auswärtssieg kam dabei gleichermaßen unerwartet wie auch verdient.

Für die HSG Dreiech II war es schon das dritte Spiel der Saison, die ersten beiden Spiele wurden recht souverän gewonnen, von daher war man bei der Preagberger Reserve gewarnt. Mit Tigi, Roni, Tanja, Marta und Jeannette war die Liste der Ausfälle nicht so klein, glücklicherweise konnte man auf die genesene Johanna zurückgreifen.

Nach mangelnder Chancenverwertung und zu spätem Start der Abwehrarbeit in Oberhessen, wollte man von Anfang an hellwach sein und den Gegner mit schnellen Umschaltspiel und konsequenterer Abwehr bezwingen. Dies gelang leider nicht sofort.

Zwar konnte man zu Beginn bereits den ein oder anderen Ball erobern, die Bälle im Gegenstoß wurden aber konsequent verdaddelt oder so nach vorne transportiert, dass an keine erfolgreiche Verarbeitung zu denken war. Leichte Anfangsnervosität war noch zu erkennen und nach guten 6 Minuten musste man einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen.

Im gebundenen Spiel holte man sich dann nach und nach Sicherheit und fing an den Ball im Netz unterzubringen, über 5:3 und 8:6 hatte man nach 20 Minuten den Rückstand mit dem 10:10 wieder aufgeholt. Die Abwehrarbeit wurde hier nach und nach gesteigert, ohne bis dato aber noch die richtige Konsequenz zu haben. Da man im Angriff aber auch trotz diverser Umpositionierungen immer wieder Tore nachlegen konnte, musste man beim mit 15:14 zur Halbzeit lediglich einen 1-Tore Rückstand mit in die Pause nehmen. 

In der Halbzeit wurden ein paar grundlegenden Dinge angesprochen und mit der entsprechenden Motivation ging es an die zweiten 30 Minuten. Was dann passierte freute vor allem Abwehr-Trainer Andy, denn die Zuschauer konnten sehen wie die Preagberger Abwehr, gestärkt von einer an diesem Tag bärenstarken Schmiddy im Tor, ordentlich Beton anrührte. Nach 15 Toren in der 1. Halbzeit ließen Abwehr und Torfrau in der 2. Halbzeit lediglich 6 Gegentreffer zu. Der Mehraufwand in der Abwehr schien aber ihren Tribut im Angriff gezollt zu haben, das Erzielen eigener Treffer viel auf einmal trotz gut gespielter Angriffe auch nicht mehr so einfach wie in der ersten Halbzeit. Dazu schlichen sich vorher nicht gezeigte technische Fehler ins Angriffsspiel ein.

Dennoch hat die Balance gestimmt. Der schwächere Angriff in der zweiten Halbzeit wurde durch die unbezwingbare Abwehr (von den 6 Gegentoren in Halbzeit 2 waren nur 3 Feldtore) in der Art kompensiert dass man die 2. Halbzeit mit 2 Toren gewinnen konnte. In der Endabrechnung bedeutete das einen knappen, aber aufgrund der starken Abwehleistung durchaus verdienten, 1-Tore-Sieg und damit die ersten beiden Punkte auf dem Preagberger Konto. Ein Sieg auf dem man stolz sein kann.

Leider kam es zum Ende des Spiels zu einem unglücklichen Zusammenstoß, eine Spielerin aus Dreieich musste mit den Krankenwagen abgeholt werden. Wie uns Dreieich inzwischen informiert hat ist die Spielerin aber wieder entlassen und laboriert an einer Gehirnerschütterung. Wir wünschen nachwievor gute und schnelle Genesung!

 

Fur die HSG Preagberg erfolgreich:

Tor:

Marie (5 Paraden - 1/4 7m)

Schmiddy (9 Paraden 0/3 7m)

Feld:

Rona (1 Tor), Jasmine (2 Tore), Vreni (2 Tore), Sarah (2 Tore), Josi (1 Tor), Mara (4 Tore- 0/2 7m), Johanna (10 Tore (2/4 7m)

 

Am kommenden Sonntag geht es weiter für die Damen II. Das dritte Auswärtsspiel in Folge führt die Reserve zu SV Erlensee. Anwurf ist um 16:30 Uhr am 21.11. in der Georg-Büchner-Schule.