• Herren 1

Preagberger mit 1. Rückrundensieg

Die. 1. Herrenmannschaft der HSG Preagberg konnte am 2. Rückrundenspieltag den 1. Sieg einfahren. Gegenüber der mehr als unglücklichen Niederlage aus der Vorwoche wurde die Mannschaft um die Rückkehrer Marko Simowsky und Michel Reisert verstärkt. Dafür musste Rechtsaußen Philipp Adam passen.

Die Anfangsphase gg die Gäste aus Bad Orb war ausgeglichen. Im Angriff erspielte man sich hauptsächlich über Kreisläufer Marc Standfest aussichtsreiche Torchancen, die dieser meist gekonnt verwandelte oder einen Siebenmeter herausholte. In der Abwehr hatte man anfangs noch nicht die gewohnte Sicherheit, die man aus der Hinrunde gewohnt war. Zu viele Lücken gab es in der HSG-Abwehr. Zum Glück gab es da immer noch einen Torhüter namens Marko Simowsky, der einige aussichtsreiche Torchancen der Gäste parieren konnte. Ohne ihn hätte man wahrscheinlich einen zwischenzeitlichen Rückstand hinnehmen müssen. Ab Mitte der 1. Halbzeit stabilisierte man sich dann in der Abwehr und hatte reihenweise Chancen zu Tempogegenstoßtoren, die man aber häufig nicht im Tor unterbringen konnte, weil man am gut aufgelegten Gästetorhüter scheiterte oder die Bälle bereits in der Vorwärtsbewegung grundlos vertendelte. Hätte man in dieser Phase die notwendige Konzentration an den Tag gelegt, hätte man bereits für eine Vorentscheidung zur Halbzeit sorgen können. So musste man sich mit einer keinesfalls beruhigenden Halbzeitführung von 13:10 zufrieden geben und ließ den Gegner auf Tuchfühlung.  

 

In der 2. Halbzeit liefen die Angriffe etwas schleppender und es fehlte etwas der Schwung und die Frische, um den Gegner wie ab Mitte der 1. Halbzeit zu überlaufen. Alles wirkte etwas schwerfälliger. Die Torgefahr aus dem Rückraum war ausbaufähig, so dass auch über den Kreis die Räume enger wurden. Verlassen konnte man sich aber weiterhin auf die Abwehr und auf Torhüter Marko Simowsky, so dass sich bis zur Mitte der 2. Halbzeit ein 5-Tore-Vorsprung einpendelte. Die Preagberger waren aber an diesem Tag nicht so stark und der Gegner war nicht so schwach, dass das Spiel bereits in trockenen Tüchern war. Die Bad Orber kämpften sich zurück und konnten auf 2 Tore verkürzen. Das Spiel drohte noch zu kippen. Wenn man sich auch nicht spiel- und abschlussstark zeigte, dann zumindest nervenstark. Die Nervenstärke in der Schlussphase bewahrte die Preagberger vor einem weiteren Punktverlust. Am Ende waren es 2 Punkte und eine durchschnittliche Leistung. Der 25:20 Sieg war verdient, aber war nicht so sorgenfrei, wie man es aufgrund des Endergebnisses vermuten würde. Konstant gut präsentierte sich lediglich Schlussmann Marko Simowsky, Rechtsaußen Björn Thon und die Siebenmeter von Sascha Möhwald. Gründe, warum man noch Luft nach oben hat, sind zum einen der verletzungsbedingte Ausfall von Allrounder Bence Steiner. In dem knappen 1. Mannschaftskader schmerzt jeder, insbesondere langfristige, Ausfall besonders. Zum anderen die Kaltschnäuzigkeit vor dem Gästetor. Da man hier keine Konstanz aufweist, wirkt sich das auch negativ auf eine gewisse Selbstverständlichkeit im Angriffsspiel aus. Diese Selbstverständlichkeit muss man sich in den nächsten Wochen im Training und im Spiel durch gute Leistungen wiederholen, wenn man weiter oben mitmischen will.

 

Für die Preagberger spielten (Tore/davon 7m): Henrik Krischke 1, Philipp Ickstadt 1, Michel Reisert 4, Sascha Möhwald 8/5, André Seegräber 1, Simon Pulter 1, Arne Pitterling, Björn Thon 4, Marc Standfest 3, Frank Wegner 2, Marko Simowsky, Peter Seibert (n.e.)